Für GRAN TURISMO 5:

 

Sperrdifferential

Das Sperrdifferential leitet das Antriebsmoment von einem durchrutschenden Rad auf das Rad mit der besseren Bodenhaftung um und verbessert so die Traktion.

 

 

Voll anpassbare Sperrdifferential :

 

Anfangsdrehmoment

Das Anfangsdrehmoment zeigt an, ab welchem Drehzahlbereich bei momentanen Drehmoment die Sperren greifen sollen.

Es wird somit die Reaktion der Differentialsperrwirkung eingestellt.
Der einzustellende Wert ist hierbei die Grenze, ab der die Sperrwirkung aktiv wird. Überschreitet das momentane Drehmoment den eingestellten Wert, so wird die Sperre aktiv.
Bei einem niedrigen Wert greift die Mechanik also eher ein als bei einem hohen Wert. Demzufolge ist das übertragbare Drehmoment auf die Strasse bei einem niedrig eingestellten Wert höher, als bei einem hoch eingestellten Wert.

 

 

 

Aktivierung der Sperren bei niedrigem Wert 5:

Kleinerem Drehzahlbereich U/Min. / kleinerem Drehmoment Aufkommen NM

 

Aktivierung der Sperren bei einem hochen Wert 60:

Höherem Drehzahlbereich U/Min. / höherem Drehmoment Aufkommen NM

 

 

 

 

Beschleunigunsempfindlichkeit

Die Beschleunigunsempfindlichkeit gibt an wie sehr die eingestellte Sperre die Motorleistung auf die Antriebsräder in der Beschleuningungsphase verteilen soll.

Wenn man die Beschleuningungsempfindlichkeit jedoch zu hoch einstellt, ist der Hang zum Übersteuern größer. Es verschlechtert zumal das Kurvenfahren, weil die antreibenden Räder zu stark gesperrt werden.

Stellt man die Beschleunigungsempfindlichkeit zu niedrig ein, kommt das Auto beim Einlenken hinten besser rum. Zumal wird der Wagen wendiger, aber man hat auch eine schlechtere Beschleunigung, weil man dadurch etwas Traktion liegen lässt.

 

 

Verteilung der Motorleistung auf die Antriebsräder bei einem 
niedrig eingestellten Wert 5:
Einseitig mehr auf das sich schlupfrige, frei, oder widerstands kleinere Antriebsrad /
Weniger Traktion / Wendig / Instabil / Hang zum Untersteuern grösser


Verteilung der Motorleistung auf die Antriebsräder bei einem
hoch eingestellten Wert
60: Auf Beide Antriebsräder 50/50 gleich verteilt / Höhere Traktion / Steif / Stabil /
Hang zum Übersteuern grösser





Bremsempfindlichkeit

Die Bremsempfindlichkeit gibt an wie sich die Motorleistung in der Anbremsphase
auf die Antriebsräder verteilen soll.
Hier ist es anders als in der Beschleuningungsphase ( Beschleuningunsgempfindlichkeit ).
Das Fahrzeug verhält sich in Sachen Über - Untersteuern hier bei den Einstellungen anders!
Also genau umgekehrt!
Hohe Einstellungen lassen den Wagen eher über die Vorderachse schieben bei der Kurvenausfahrt.
Der Tendenz zum Untersteuern wird hier mehr hervorgehoben.
Eine niedrige Einstellung lässt den Wagen eher besser in eine Kurve reinbremsen hat aber demnach zufolge
das der Hang zum Übersteuern grösser wird.
Verteilung der Motorleistung auf die Antriebsräder bei einem 
niedrig eingestellten Wert 5:
Weniger Traktion / Wendig / Instabil / Hang zum Übersteuern grösser

Verteilung der Motorleistung auf die Antriebsräder bei einem
hoch eingestellten Wert
60: Höhere Traktion / Steif / Stabil / Hang zum Untersteuern grösser

FAUSTFORMEL
Grundsätzlich gilt: So viel Sperre wie nötig und so wenig wie möglich!

Gripniveau hoch, Strecke eckig = Anfangsdrehmoment mittel, Sperrwerte mittel

Gripniveau hoch, Strecke rund = Anfangsdrehmoment hoch, Sperrwerte niedrig

Gripniveau niedrig, Strecke eckig = Anfangsdrehmoment niedrig, Sperrwerte hoch

Gripniveau niedrig, Strecke rund = Anfangsdrehmoment mittel, Sperrwerte niedrig

 

Wie stark sich diese Einstellungen auswirken, ist von Fahrzeug zu Fahrzeug unterschiedlich.